Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg Live-Stream: Ein Abend mit #liveline

Das Team hinter der Kamera von #liveline.

14 digitale Gottesdienste, rund 300 Fürbitten, mehr als 100000 Gottesdienstbesucher:innen: Das digitale Gottesdienst-Experiment #liveline aus dem Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg verbindet seit Mitte März Menschen auf besondere Weise miteinander.

Ein Abend mit #liveline

Am Mittwoch, 27. Mai 2020 zeigt ein „Abend mit #liveline“ auf dem YouTube-Kanal des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, wie aus eine spontanen Idee ein einzigartiges digitales Gottesdienstprojekt geworden ist. Die Macher:innen vor und hinter der Kamera. erzählen, was #liveline für sie ausmacht. Beginn des Live-Stream-Videos ist um 20 Uhr. Der LiveChat ist auch am „Abend mit #liveline“  für Kommentare geöffnet.

„Am Anfang war es nur als spontane Lösung dafür gedacht, dass wir keine Gottesdienste in unseren Kirchen feiern können“, erzählt Pröpstin Petra Kallies, „aber von Gottesdienst zu Gottesdienst hat sich so etwas wie eine eigene Gemeinde entwickelt.“

„Wir kennen inzwischen schon viele Namen bei den Fürbitten aus dem Live-Chat“ ergänzt Pastorin Katja von Kiedrowski. „Das ganze Team nimmt wirklich Anteil an dem, was die Teilnehmenden beschäftigt, bei freudigen Nachrichten wenn ein Kind geboren wird genauso wie wenn jemand um einen Verstorbenen trauert.“

„#liveline ist ganz anders als ein Gottesdienst im Radio oder Fernsehen. Die Menschen zuhause gestalten ihn mit. Wir können auf Nachfragen oder Ideen reagieren und unser Konzept immer wieder daraufhin anpassen“ meint Pastor Heiko von Kiedrowski.  „Für mich stellt sich inzwischen die Frage, wie wir in unseren herkömmlichen Gottesdiensten mehr Raum für die Beteiligung der Gemeinde geben können.

Digitale Gemeinde im Netz

Rund 30 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen gehören zum Team #liveline. Etwa 150 ehrenamtliche Stunden Arbeit stehen hinter jedem einzelnen Gottesdienst. Zwischen 800 und 1000 Zuschauer:innen sind bisher in jedem Gottesdienst live via YouTube dabei gewesen, etwa die gleiche Zahl an Zuschauern schaut den Gottesdienst-Stream zu einem späteren Zeitpunkt an. Einige Gottesdienste sind auch über den christlichen Fernsehsender Bibel TV und den Offenen Kanal Schleswig-Holstein gesendet worden. Über die Internetseiten verschiedener Lokalmedien und Kirchengemeinden sowie über die facebook-Seiten des Kirchenkreises, der Kirchengemeinde in St. Jürgen und der Nordkirche haben Menschen die Live-Gottesdienste mitverfolgt.

Gemeinschaft im YouTube-Live-Chat

Ihren Ursprung hat die digitale Gemeinde im YouTube-LiveChat. Von Beginn an haben die User:innen durch ihren Anregungen auch aus facebook-Kommentaren, E-Mails oder per WhatsApp das Gottesdienstformat weiter entwickelt. Ob gemeinsamer Gesang, der Wunsch nach Gebärdensprache oder die vielen Fürbitt-Anliegen: #liveline ist mehr als eine Gottesdienstübertragung.

Die #liveline-Gottesdiensttermine bis Pfingsten gibt es hier. Weitere Infos und Eindrücke aus der #liveline-Community gibt es online auf www.liveline.info .