Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg Aktuelle Regelungen im Gottesdienst

Medizinische Masken sind ab jetzt in Gottesdiensten Pflicht

Infektionsschuz auch in den Kirchen

Mit der neuen Landesverordnung zur Coronabekämpfung gibt es seit dem Montag, 25. Januar 2021, auch neue Vorschriften, die für Gottesdienste gelten. Die wichtigsten Vorschriften betreffen die Maskenpflicht. Die aktuelle Verordnung gilt bis Sonntag, 14. Februar 2021.

Medizinische Masken im Gottesdienst

In Gottesdiensten und Andachten ist ab jetzt eine so genannte qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Das heißt: Wer einen Gottesdienst besuchen möchte, muss eine medizinische Maske oder eine Maske nach dem FFP-2-Standard tragen. So genannte Alltagsmasken sind hier nicht mehr zulässig.

Wenige Ausnahmen von der Pflicht

Diese Maskenpflicht gilt für die Dauer des gesamten Gottesdienstes. Nur wenige Ausnahmen sind dabei möglich: Die liturgische Leiterin oder der liturgische Leiter des Gottesdienstes muss keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Wer das Abendmahl empfängt, darf auch kurzzeitig die Maske absetzen.

AHA-Regeln im Gottesdienst

Weiterhin gelten die bisherigen Vorschriften: Abstands- und Hygieneregeln müssen auch im Gottesdienst eingehalten werden. Die Kirchengemeinden sorgen durch geeignete Maßnahmen dafür, dass die Besucher während des Gottesdienstes Abstand halten – und sie lenken die Besucherströme auch vor und nach dem Gottesdienst. Drinnen dürfen maximal 50 Personen gleichzeitig feiern, draußen sind Gottesdienste mit bis zu 100 Personen zulässig. Die Gottesdienstbesucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen.

Kein Gemeindegesang, aber Musik in den Kirchen

Auch zur Musik während der Andachten und Gottesdienste gibt es keine Änderungen: Gemeindegesang ist nach wie vor nicht zugelassen. Der Musikvortrag ist zwar in den Verordnungen nicht erwähnt, aber die Nordkirche geht davon aus, dass Solisten im Gottesdienst musizieren dürfen, wenn sie Berufsmusiker sind. Hier sind zudem besondere Abstände einzuhalten.

Kontaktbeschränkungen gelten weiter

Außerhalb der Gottesdienste gelten die Kontaktbeschränkungen: Außerhalb des eigenen Haushalts darf man sich nur mit einer einzelnen Person treffen. Neu ist, dass Kinder unter vier Jahren von der Kontaktbeschränkung ausgenommen sind, auch Begleitpersonen von Menschen mit einer Schwerbehinderung mit einem entsprechenden Eintrag im Ausweis werden dabei nicht mitgezählt.

Außerschulische Bildungsangebote wie der Konfirmandenunterricht dürfen derzeit nicht als Präsenzveranstaltung angeboten werden, hier ist zum Beispiel eine digitale Form möglich.