Luther-Melanchthon Neue Video-Reihe der Luther-Melanchthon-Gemeinde in Lübeck

Die Macher hinter der Video-Reihe "Luther aus dem Häuschen": "Luther leuchtet"-Projektleiterin Gesa Hollaender, Vikarin Friedrike Arnold, Pastorin Constanze Oldendorf und FSJlerin Vanessa Wehmeyer (v.r.).

In der Videoreihe „Luther aus dem Häuschen“ lädt die Lübecker Luther-Melanchthon-Gemeinde zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Doch die kleinen Filme sind noch viel mehr: Ganz nebenbei erklären sie mit großer Leichtigkeit, wie Kirche heutzutage funktioniert.

Film über das Thema „Kollekte“

Über Geld spricht man nicht. Die Luther-Melanchthon-Gemeinde tut es trotzdem. In dem viereinhalb minütigen Film „Luther aus dem Häuschen – Kollekte“ erklären die Macher, was die Kollekte eigentlich ist, wofür sie eingesetzt wird und wie mit dem gesammelten Geld verfahren wird. Kurz und bündig, leicht verständlich, offen. Dafür hat das „Luther aus dem Häuschen“-Team viel Lob erhalten – vor allem aus Kirchenkreisen. „Der Film ist zu einer Zeit entstanden, als es viele Negativ-Schlagzeilen über die Finanzen der Kirche gab“, erklärt Pastorin Constanze Oldendorf. „Wir aber wollten positiv darüber reden.“ Gesa Hollaender, Leiterin des Projektes „Luther leuchtet“, ergänzt: „Die Kollekte ist etwas sehr, sehr Sinnvolles. Es geht bei dem Thema nicht nur um Geld, sondern auch um Herz und Geben.“

„Luther aus dem Häuschen“ beleuchtet Gemeinde und Kirche

Entstanden ist die Idee zu dem Thema in einer Redaktionsrunde. „Dahinter steckte eine echte Frage“, so Constanze Oldendorf. „Was genau ist eigentlich die Kollekte?“ Diese Frage wurde gleich zum Thema eines Films gemacht. Es ist schon der sechste Teil der Reihe „Luther aus dem Häuschen“. In den Folgen, die auf der Streaming-Plattform Youtube zu sehen sind, werden Themen aus der Gemeinde angepackt. In Teil 1 geht es um dem Luther-Kirchturm, Teil 2 beleuchtet den anhand des größten Topfs aus der Gemeindeküche das Gemeindeleben. Dazu gehört auch der „Luthertisch“, bei dem regelmäßig für viele Menschen gekocht und Gemeinschaft gestiftet wird. Auch der berühmte Garten an der Kirche stand schon einmal im Videofokus. Mit der „Reformation“ wurde auch ein Thema angepackt, das über die Grenzen der Gemeinde hinaus ging.

Lübecker Filmemacher unterstützt die Gemeinde mit Know-how

„Die Filme sind ein kleines bisschen wie ,Die Sendung mit der Maus‘“, lacht Gesa Hollaender. „Sie sind sehr niedrigschwellig“, ergänzt Pastorin Oldendorf. Gemeinsam mit Vikarin Friederike Arnold bilden die beiden Frauen das kreative Team hinter „Luther aus dem Häuschen“. „Natürlich machen noch viele andere mit. Je nach Thema sind das Gemeindemitglieder oder Menschen aus dem Kirchengemeinderat“, sagt Constanze Oldendorf. Für den professionellen Look der kurzen Filme konnten die Organisatoren den Lübecker Filmemacher Mathias Hollaender gewinnen. Der Ehemann von Gesa Hollaender brachte aber nicht nur Ideen und Technik ein. Für die Beteiligten gab es sogar Lehrstunden im Filmemachen. „Er hat uns gelehrt, wie wir selbstständig werden“, sagt Vikarin Friederike Arnold. Auch das Know-how über Szenen und Sprache vermittelte Mathias Hollaender. So verfasst das Team inzwischen die Skripte selbstständig und übernimmt auch die kompletten Dreharbeiten. 

Videos sind auf Youtube zu sehen

Entstanden sind kurze, witzige und lehrreiche Filme, die Kirchenthemen mit großer Leichtigkeit vermitteln. „Wir sind eine echt talentierte und breit aufgestellte Gemeinde“, sagt Pastorin Oldendorf. Angst vor Veränderung kenne man in Luther-Melanchthon nicht. „Das hier ist ein sehr bunter Stadtteil“, sagt Oldendorf über St. Lorenz-Süd. „Wenn wir hier Kirche sein wollen, dann müssen wir uns breit aufstellen.“ „Mit den Filmen möchte wir unsere Gemeinde und die Kirche auch einladend machen“, ergänzt Gesa Hollaender. Dank des Internets können dieser Einladung nun alle Interessierten folgen. Die Filme der Reihe „Luther aus dem Häuschen“ sind auf dem Youtube-Kanal der „Lutherkirche Lübeck“ zu finden.