Wohltorf „Todesmutig“ – Reden über etwas, worüber man nicht so gerne redet

Mit einem kleinen neuen Projekt, das den Namen „Todesmutig“ trägt, will sich die Kirchengemeinde Wohltorf mit dem Thema Tod kreativ auseinandersetzen.

Der Tod ist eine seltsame Sache. Wir alle wissen, dass er uns ereilen wird. Niemand kann sich ihm entziehen. Aber darüber sprechen und sich mit dem Sterben und dem Tod beschäftigen, davor schrecken viele doch zurück. Vielleicht, weil er noch so weit weg scheint, oder weil es einfach unangenehm ist, vor allem dann, wenn es um das eigene Ende geht. Wir wollen das ändern. Zumindest ein wenig.

Mit einem kleinen neuen Projekt, das den Namen „Todesmutig“ trägt und wie ein kleiner Workshop gedacht ist. Es gibt jeweils ein Thema, das im Fokus des Abends stehen wird. Todesmutig heißt: ankommen und gucken, wer alles da ist, entspannt zusammensitzen, eine Kleinigkeit essen und trinken, einen kleinen Impuls zum jeweiligen Thema hören und dann vor allem: Reden über den Tod wie über einen alten Bekannten, den man aus den Augen verloren hat oder wie etwas, das so nah und zugleich so wenig greifbar scheint.

Dazu treffen sich Interesiserte an drei Terminen an mehr oder weniger ungewöhnlichen Orten. Eingeladen ist jede und jeder, der möchte. Das Alter ist nicht wichtig. Je verschiedener alle sind, desto besser. Mitzubringen sind nur Interesse und Lust daran, sich auszutauschen, nachzudenken und sich inspirieren zu lassen. Das erste Treffen ist am Freitag, 20. April 2018, um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Wohltorf.

Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte unter Telefon 04104/2283 oder kirchenbuero@kirche-wohltorf.de an.