Hohenhorn Thomas Moll – frischer Wind für Börnsen

Er wird am 23. September 2018 in Börnsen als neuer Pastor eingeführt: Thomas Moll.

Thomas Moll, 35 Jahre jung und dreifacher Familienvater, ist der neue Pastor in der Kirchengemeinde Hohenhorn. Sein Wirkungsbereich sind die Orte Börnsen und Kröppelshagen. Am Sonntag, 23. September 2018, wird er durch Pröpstin Frauke Eiben um 15 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Börnsen, in sein Amt eingeführt.

Der Theologe stammt aus Mecklenburg-Vorpommern und wuchs in einem kleinen Dorf zwischen Schwerin und Hagenow auf. Zunächst studierte er Lehramt für Geschichte und Religion in Rostock und wechselte später zum Theologiestudium. „Mir machte es schon in der Oberstufe Spaß, mit Kindern und Jugendlichen übergemeindlich zu arbeiten, deshalb wollte ich zuerst Lehrer werden. Doch auch als Pastor kann ich mit jungen Menschen arbeiten – das liegt mir sehr am Herzen“. Generell sei die Gemeinschaft für ihn ein wichtiger Begriff. „Mit und für Menschen“, so Moll. 

Nach dem Studium kam das Vikariat in Neubrandenburg, seine erste Pastorenstelle bekleidete Thomas Moll für fünf Jahre in der Gemeinde Alt Käbelich-Warlin. „Die Struktur in den neuen Bundesländern ist etwas anders als hier – ich hatte 13 Kirchen zu betreuen und dadurch viele und lange Wege“. In Vakanzzeiten kam Thomas Moll auch auf 20 zu betreuende Kirchen. Und er war „Mädchen für alles“: „Sekretär, Küster und Pastor in einer Person“. Was ihm gefehlt habe, sei die Zeit für seine eigentliche Aufgabe: zu verkündigen. „Das kann ich nun hier. Ich freue mich, nicht mehr ein Einzelkämpfer zu sein“.  

Und Thomas Moll freut sich generell auf „seine“ neue Kirchengemeinde. „Einiges und einige konnte ich bereits kennenlernen, meine erste Amtshandlung war der Einschulungsgottesdienst“, lacht der sympathische Pastor. Die nächste Zeit werde er sich noch intensiver einleben und die Strukturen kennenlernen. Ein Bereich, den er von seinem Vorgänger Ralf Meyer-Hansen weiterführen wird, ist die Pfadkindergruppe. „Als ich die Stellenausschreibung las, war das der zweite wichtige Punkt meiner Bewerbung“. 

„Für das Gemeindeleben verwende ich gerne ein biblisches Bild aus dem Petrusbrief: das Haus der lebendigen Steine. Jeder Mensch besitzt eine Gabe – der eine ist ein Mauerstein, der andere ein Nagel und wieder ein anderer der Mörtel, der alles zusammenhält. Alle zusammen bilden mit ihren jeweiligen Gaben eine Einheit, das lebendige Haus“. 

Hinweis: Der 10 Uhr-Gottesdienst in der St.-Nicolai-Kirche Hohenhorn entfällt am 23. September 2018.