Kirche Lütau auf dem Weg zur Klimaneutralität

Wärmeversorgung mit Knickholz und Solarthermie

Die Kirchengemeinde Lütau möchte Klimaneutralität erreichen, so hat es der Kirchengemeinderat schon im Jahr 2012 beschlossen. Diesem Ziel kommt unsere Kirchengemeinde nun in großen Schritten näher.

Bis Mitte 2021 wird eine neue Heizungsanlage zur Versorgung des Pastorat, der Kita und der Kirche in Lütau fertiggestellt. Zukünftig wird der Wärmebedarf über eine gemeinsame Heizzentrale mit einem Holzhackschnitzelkessel und einer thermischen Solaranlage bereitgestellt. Als Brennstoff werden die Knickholz-Abfälle von eigenen kirchlichen Ländereien genutzt. Die Gebäude werden über Wärmeleitungen an die Heizzentrale neben dem Pastorat angeschlossen.

Unser Ziel ist, durch die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen die CO2-Emissionen für die Beheizung unserer Gebäude auf ein Minimum zu reduzieren und die Machbarkeit einer klimaschonenden Wärmeversorgung zu demonstrieren. Begleitend soll ein Informationsangebot ausgestaltet werden, das die direkte Anschauung der Heiztechnik und eine Ausstellung im Kirchturm umfassen soll. Das Angebot soll als Ausflugsziel und für Fachexkursionen ausgestaltet werden. Es richtet sich an verschiedenste Besucher: Bürgerinnen und Bürger, Bildungseinrichtungen, Touristen und Pilger sowie kirchliche und kommunale Planer und Entscheidungsträger. 

Das Klimaschutzprojekt im Detail

Alle, die sich für Details zur klimafreundliche Wärmeversorgung unserer Kirchengemeinde interessieren, bieten wir diese Zusammenfassung des Konzepts für eine klimafreundliche Wärmeversorgung in Lütau

 

Anlieferung der Bauteile für die Heizungsanlage

Kirchengemeinde Lütau Heizcontainer
Der Container für das Heizhaus wird angeliefert und punktgenau auf dem Fundament und den Anschlüssen an das Wärmenetz platziert.
Heizanlage Lütau Anlieferung Heizkessel
Vorsichtig wird der Heizkessel durch die Tür des Heizcontainers geschoben.

Wir danken unseren Förderern und Unterstützern

Bei der Umsetzung des Projektes erhält die Kirchengemeinde Lütau finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Fördermitteln, aus Mitteln der Landeskirche und von vielen Spendern und Unterstützerinnen aus unserer Kirchengemeinde. Allen Ihnen gilt unser unser herzlichster Dank.

Nationale Klimaschutz Initiative

Die Errichtung der klimafreundlichen Wärmeversorgung der Kirchengemeinde Lütau wird im Rahmen des Klimaschutzmanagements der Nordkirche aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative als sog. „Ausgewählte Maßnahme“ mit 200.000 Euro gefördert.
Vorhabentitel: Errichtung eines Nahwärmeversorgungssystems auf Knickholz-Basis zur Wärmeversorgung der Gebäude der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lütau
Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2021, Förderkennzeichen: 03K02678M

 

Nationale Klimaschutzinitiative - NKI

ELER und AktivRegion Sachsenwald-Elbe

Die EU bewilligte durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und das Land Schleswig-Holstein über die AktivRegion Sachsenwald-Elbe 100.000 Euro Fördermittel mit dem Titel „Klimafreundliche intelligente Wärmeversorgung aus Landschaftspflegeholz und Solarthermie für die Gebäude der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lütau mit integriertem Informationsangebot, Hauptziel: Klimaschutz und Energiesparen“.

Wir freuen uns über Ihre Spenden

Über Spenden zur Unterstützung unsres Klimaprojektes freuen wir uns sehr.

Kirchengemeinde Lütau
Kreissparkasse Ratzeburg; BIC: NOLADE21RZB
IBAN: DE12 2305 2750 0086 0483 94

Über die Nationale Klimaschutzinitiative - NKI

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.