Seniorengottesdienst

Krieg - ein Wort, das wir lange nur aus Geschichtsbüchern oder aus fernen Ländern kannten. Dieses Wort ist jetzt auch für uns wieder in Europa ganz aktuell geworden, Vor über 400 Jahren tobte in Europa der Dreißigjährige Krieg, in dem es ebenfalls um territoriale Machtkämpfe ging. Der Dreißigjährige Krieg war einer der verheerendsten in Europa. Allein in Deutschland fiel ihm ein Drittel der Bevölkerung zum Opfer. Die Sehnsucht nach
Frieden war groß.

Aber während des dreißigjährigen Krieges war Musik ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und wurde durch den Krieg insgesamt nicht wesentlich eingeschränkt. Viele Komponisten erlebten während des Krieges aber oft persönliche Schicksalsschläge, was sich nicht selten auf Ihre Kompositionen auswirkte. Es entstanden Kriegsklagen, Seufzer, Balladen usw., die Bezug auf das aktuelle Kriegsgeschehen nahmen. Auch im „geistlichen Lied“ wurden die Eindrücke, Geschehnisse, Empfindungen verarbeitet. Aber auch Lieder von „Tugend und Frömmigkeit, Frivoles, Heiteres“ sind in dieser Zeit entstanden.

Die Kürbishütte war im 17. Jahrhundert der Musenort eines literarischen Freundeskreises in Königsberg. Diesem Dichterkreis gehörten unter anderem Simon Dach, der Domorganist Heinrich Albert, Georg Werner an, um nur einige zu nennen. Wir als Duo für Gesang und Lauteninstrumente wollen den Menschen Hoffnung und Zuversicht in herausfordernden Zeiten signalisieren und präsentieren ihnen heute eine Auswahl von Liedern unterschiedlicher Komponisten dieser Epoche, untermalt mit Texten und Gedichten. Erklingen wird Musik aus der Zeit zwischen 1618 und 1648.

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Leitung Pastorin Gutdeutsch

Ort Askanierhaus, Reeperbahn Weitere Veranstaltungen an diesem Ort

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