Den Opfern, den Trauernden und den um Menschenrechte und Rettung Ringenden - Ihnen allen ist der Buß- und Bettags-Gottesdienst gewidmet, zu dem die Jakobi-Kirchengemeinde Lübeck am 18. November um 18.00 Uhr einlädt.
Angst und Trauer angesichts von Sterben und Tod sind seit diesem Jahr insbesondere mit der weltweiten Corona-Pandemie verbunden.
Unterdessen finden weiter Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa im zentralen Mittelmeer und in der Ägäis den Tod. Jährlich sind es mehrere Tausend. Hinter den Zahlen verbergen sich Namen und Geschichten. Zu denen, die ihr Leben verlieren, gehören Angehörige, die um sie trauern und klagen.
Ihr Sterben und Tod gibt immer wieder Anlass zu fragen: Wie ist es in Europa bestellt um die staatliche Umsetzung der völkerrechtlich verankerten Verpflichtung zur Seenotrettung, basierend auf der humanitären Grundüberzeugung „Man lässt keine Menschen ertrinken!“?
Bewegt von dieser Überzeugung sind mittlerweile viele Nichtregierungsorganisationen im Einsatz und haben sich 2019 zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen zusammengeschlossen zu United4Rescue, einem breiten Bündnis zur zivilen Seenotrettung.
Es wirken mit:
Pastor Lutz Jedeck und Joachim Glowe, Ev. lutherische Kirchengemeinde St. Jakobi Lübeck
Stefan Schmidt, Beauftragter des Landes Schleswig-Holstein für Flucht-, Asyl- und Zuwanderungsfragen,
Andreas Hutzel und Heiner Kock, Theater Lübeck
Pastorin Elisabeth Hartmann-Runge, Flüchtlingsbeauftragte des Ev. Lutherischen Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg
Musik: Lena Seitz und Gregor Früh (Flöte, Orgel, Cembalo)
Quelle: Elisabeth Hartmann-Runge