Mitmachkonzert in Aumühle: "Er hatte einen Traum"
Aumühle. „Er hatte einen Traum“ ist ein szenisches Mitmachkonzert rund um den Hamburger Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann. Es wird am Sonntag, den 22. März 2026, ab 17 Uhr in der Kirche Aumühle aufgeführt.
Der berühmteste deutsche Komponist des 18. Jahrhunderts
Kaum ein Musiker war zu seiner Zeit so erfolgreich wie Georg Philipp Telemann (1681-1767). Das Mitmachkonzert in Aumühle erzählt seinen Weg zu einem der berühmtesten deutschen Musiker des 18. Jahrhunderts – zum „Barock-Star von Hamburg“, wie es die Gemeinde ankündigt. Von seiner jahrzehntelangen Prägung der Hamburger Musikszene erzählt das Konzert ebenso wie von den Widerständen, die Telemann als Kind für seinen Traum vom Musikerdasein überwinden musste. So komponierte Telemann schließlich mit nur 12 Jahren seine erste Oper „Sigismundis” (von ca. 1693) als musikalischer Autodidakt.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene singen und schauspielen
Die Basis für das Konzert ist ein vom Hamburger Dirigenten Karsten Gundermann geschriebenes Buch. Den musikalischen Part übernimmt das renommierte Ensemble „Hamburger Ratsmusik”, gespielt, gesungen und moderiert wird alles von den Kindern und Jugendlichen der Wohltorf-Aumühler Kantorei. Clara Brosse gibt den jungen Georg Philipp Telemann. Nina Schega als seine Großmutter, Luca Riepe als Mutter und Diakon Tobias Knöller vervollständigen das Schauspielensemble. Tobias Knöller, neuer Gemeindepastor in Wohltorf, moderiert das Ganze. Die Leitung hat die Kantorin in Wohltorf-Aumühle, KMD Andrea Wiese, inne. Zuschauer:innen dürfen sich ebenfalls mit einbringen und Teil der Aumühler Aufführung werden.
Karten gibt es für 15 (10) Euro, eine Familienermäßigung gibt es ab dem dritten Kind.