Propstei Lübeck

Bischöfin Fehrs besucht Freizeit der Lübecker Dom-Konfis

Bäk/Ratzeburg. Zweimal im Jahr fahren die Konfi-Gruppen der Lübecker Domgemeinde auf Konfi-Freizeit, um gemeinsam eine gute Zeit zu haben, zu spielen, über den Glauben zu sprechen und einander besser kennenzulernen. Anfang März 2026 ging es für 80 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Teamerinnen und Teamern sowie Pastorin Margrit Wegner und Pastor Martin Klatt für drei Tage ins Christophorus-Haus auf der Bäk bei Ratzeburg. 

Nachmittag am See mit Bischöfin Kirsten Fehrs

Diesmal hatte sich ein besonderer Besuch angekündigt: Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck und EKD-Ratzsvorsitzende, nahm sich einen Nachmittag lang Zeit, um mit den Jugendlichen zu reden, zu spielen und zu diskutieren. Nach einer Runde des Team-Geschicklichkeits-Spiels "Tower Of Power" und einer entspannten Zeit am See nutzten einige Jugendliche die Gelegenheit für eine Gesprächsrunde mit Kirsten Fehrs. 

 

80 Konfirmand:innen aus der Konfi-Gruppen am Lübecker Dom bekamen auf der Bäk bei Ratzeburg Besuch von Bischöfin Kirsten Fehrs.

Fragen über Gott und die Welt

Die Jugendlichen hatten viele Fragen mitgebracht: Was macht eine Bischöfin? Was ist eigentlich der Heilige Geist? Warum macht auch die Kirche Fehler? Verändert die Taufe einen Menschen? Warum gibt es Hass und Krieg – auch im Namen der Religion? Mehr als eine Stunde lang ging Bischöfin Fehrs auf die Fragen ein. 

Bewegende Zeit für Bischöfin und Konfis

“Ich bin berührt, weil die Konfirmandinnen und Konfirmanden auf eine Weise tiefsinnig gefragt, nachgedacht und sich mit dem Glaubensbekenntnis auseinander gesetzt haben", so Fehrs im Anschluss. “Sie haben deutlich gemacht, wie wichtig ihnen unsere Grundwerte sind. Wie wichtig sie es finden, dass Menschen einander achten. Dass Menschenwürde allem voransteht.” Die Jugendlichen hätten gezeigt, wie sehr sie bewegt, was in der Welt passiert und dass der Glaube ihnen Kraft zur Hoffnung gibt. “Das alles zusammen war eine sehr bewegende Erfahrung", so die Bischöfin.

Auch bei den Jugendlichen wirkt die Begegnung nach: “Wir haben viele Fragen gestellt, aber sie war auch sehr interessiert an uns. Mir hat das Gespräch viel Hoffnung gemacht”, so die 16-jährige Teamerin Gretje. Und die 15-jährige Emma fügt hinzu: “Es war ein gegenseitiger Austausch, aus dem ich viel mitnehme. Es hat zum Denken angeregt.”

Einen ausführlichen Bericht über die Konfi-Freizeit und den Besuch von Kirsten Fehrs gibt es auf der Homepage der Nordkirche.