Landesbischöfin predigt bei #liveline: Drei Fragen an...
Lübeck. Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt wird bei der Premiere von #liveline aus der Auferstehungskirche in Lübeck predigen. Der digitale Gottesdienst wird am 1. Februar 2026 ab 10 Uhr bei BibelTV und auf dem youTube-Kanal von #liveline ausgestrahlt. Drei Fragen an die Landesbischöfin.
“Ich wünsche dem Team Mut, Vertrauen und Freude”
Frau Landesbischöfin, Sie waren bereits zweimal zu Gast bei #liveline. Was macht dieses Format für Sie so besonders, dass Sie gern wiederkommen?
Kristina Kühnbaum-Schmidt: #liveline erreicht Menschen auf digitalem Weg dort, wo sie sind – in ihrem Alltag, mit ihren Fragen und Hoffnungen. Mich beeindruckt die große Offenheit dieses Formats: Es nimmt Glaubensfragen ernst, ohne einfache Antworten zu liefern, und schafft zugleich Gemeinschaft über große Entfernungen hinweg. Gerade diese Verbindung von geistlicher Tiefe, zeitgemäßer Sprache und medialer Professionalität macht #liveline für mich zu einem wichtigen Ort kirchlicher Präsenz. Besonders hervorheben möchte ich das beeindruckende Engagement so vieler junger Menschen, die die #liveline-Gottesdienste verlässlich konzipieren und umsetzen – das ist großartig!
Mit dem Umzug in die Auferstehungskirche beginnt für #liveline am 1. Februar ein neues Kapitel. Was wünschen Sie dem Team für diesen Neustart?
Ich wünsche dem gesamten Team Mut, Vertrauen und Freude an dem, was vor ihnen liegt. Ein Neuanfang ist immer auch eine Chance, Bewährtes weiterzutragen und zugleich neue Akzente zu setzen. Möge #liveline weiterhin ein Ort sein, an dem Menschen sich angesprochen fühlen, Fragen stellen dürfen und die befreiende Botschaft des Evangeliums in zeitgemäßer Form erleben. Und ich wünsche dem Team Gottes reichen Segen, und dass es immer wieder spürt: Diese Arbeit trägt – sie wirkt und ist vielen Menschen wichtig.
Warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, dass Kirche konsequent auch digitale Wege geht?
Kirche hat den Auftrag, das Evangelium weiterzusagen – allen Menschen. Wir müssen deshalb dort sein, wo Menschen sind – und das heißt heute ganz selbstverständlich auch im digitalen Raum. Digitale Formate eröffnen neue Zugänge zu Glauben, Gemeinschaft und Seelsorge, gerade für Menschen, die analoge kirchliche Räume sonst kaum oder gar nicht betreten. Dabei geht es nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als-auch: Präsenz vor Ort und digitale Angebote können sich gut ergänzen. So kann Kirche nahbar bleiben, dialogfähig sein und wir können unseren Auftrag zeitgemäß, vielfältig und glaubwürdig leben.
Der digitale Gottedienst wird auf dem youTube-Kanal von #liveline gestreamt.