Lübeck

Petrivision "Schwelle" in der Reihe BAUSTELLEN

Lübeck. Am Sonnabend, den 7. November, um 23 Uhr lädt die Kultur- und Hochschulkirche St. Petri zu Lübeck zur dritten Petrivision der aktuellen Reihe BAUSTELLEN ein. Unter dem Titel “Schwelle” widmet sich der Abend den Übergängen zwischen Räumen, Zuständen und Lebensphasen.

Schwellen als Übergänge

Die Petrivision verbindet Reden, Musik, Literatur und Performance zu einem vielstimmigen Nachdenken über Fragen der Gegenwart. Die aktuelle Reihe “BAUSTELLEN” nimmt mit Fundament, Schwelle, Mauer und Gewölbe vier architektonische Elemente in den Blick und fragt nach ihrer Bedeutung für das gesellschaftliche Zusammenleben. Schwellen trennen das Innen vom Außen, das Vertraute vom Unbekannten. Manche überschreiten wir beiläufig, vor anderen zögern wir.

Funktion von Schwellen im Leben

Der Architekt Benjamin Spaeth nimmt die architektonische Schwelle zum Ausgangspunkt für Überlegungen zu einer gesellschaftlichen und ökologischen Zeitenwende. Der Jurist und ehemalige Lübecker Bürgermeister Michael Bouteiller richtet den Blick auf den Mut, den es braucht, um in der Demokratie vertrautes Terrain zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Pastorin Lilly Schaack nimmt die Schwelle als Ort des Glaubens in den Blick und fragt, warum der Glaube vielleicht gerade dort seinen Platz hat.

Der Kammerchor “I Vocalisti” unter der Leitung von Hans-Joachim Lustig singt Werke von Eric Whitacre, Felix Mendelssohn Bartholdy und anderen. Grigorii Osipov improvisiert am Schlagwerk. Rebecca Indermaur und Sigrid Dettlof lesen Texte von Ingeborg Bachmann, Franz Kafka, Byung-Chul Han und weiteren Autorinnen und Autoren. Regie führen Sigrid Dettlof und Mathis Dieckmann.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Zur Einstimmung öffnet das St. Petri Café bereits um 22 Uhr seine Türen.