Orgel in St. Andreas

Die Geschichte der Orgeln in der alten Fischerkirche St. Andreas geht bis in das 16. Jahrhundert zurück.

1734 übernahm der Orgelbauer Hans Hantelmann den Auftrag für ein neues Werk mit 11 Registern, das 1871 durch ein romantisches Instrument der Firma Ph. Furtwängler & Söhne abgelöst wurde. Im Zuge der Orgelbewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Lübecker Firma E. Kemper mit der Vorbereitung für einen Neubau beauftragt. Erst nach dem 2. Weltkrieg konnten die Planungen fortgesetzt werden, die 1960 zu einem großen Umbau führten. Dabei erhielt die Orgel ein Rückpositiv, ein neues Gehäuse und eine neobarocke Disposition.

1989 musste das mittlerweile marode Instrument einem kompletten Neubau weichen. Der Kirchengemeinderat bestellte die neue Orgel bei der dänischen Orgelbaufirma Bruhn & Søn.

Daten:
1989 P. Bruhn & Søn - Orgelbyggerie i/S, Årslev (Dänemark) 
21 Register, Zimbelstern, zwei Manuale und Pedal, Schleifladen, mechanische Spiel- und Registertraktur
Normalkoppeln, Schweller für das Rückpositiv

Disposition

Hauptwerk (C – g³)Rückpositiv (C – g³)Pedal (C – f 1)
Prinzipal 8’Gedackt 8’Subbass 16’
Spitzflöte 8’Prinzipal 4’Oktavbass 8’
Oktave 4’Koppelflöte 4’Choralflöte 4’
Rohrflöte 4’ Nasat 2 ⅔’Nachthorn 2’
Octave 2’Waldflöte 2’Fagott 16’
Mixtur 4 f.Terz 1 3/5’Trompete 8’ (Transmission aus HW)
Trompete 8’Scharff 3 f.
Cromorne 8’
Zimbelstern
Tremulant