Lübeck

#liveline startet Crowdfunding-Kampagne für neue Technik

Lübeck. Das digitale Gottesdienst-Format #liveline braucht finanzielle Unterstützung. Mit einem Crowdfunding-Aufruf sammelt das Team für die Ausstattung mit neuer Sendetechnik. 

#liveline sammelt für neue Technik

Jeden zweiten Sonntag sendet das ehrenamtliche Team von #liveline seinen digitalen Gottesdienst aus der Auferstehungskirche in Lübeck – zu sehen bei YouTube und einmal im Monat bei BibelTV. Live-Musik, Gebärdensprache und eine moderne Gestaltung gehören zum Format. "Es berührt mich immer wieder zu sehen, wie viele Menschen das Projekt erreicht – unabhängig davon, wo sie leben, wie alt sie sind oder welchen Hintergrund sie haben“, sagt Pastorin Vanessa Poepping, die neue Leiterin des Projekts.

Was 2020 während des Lockdowns begann, ist längst zu einer festen Gemeinschaft geworden. Nun bittet das Team um Unterstützung für die technische Ausstattung.

Digital Gottesdienst feiern – überall und zu jeder Zeit

Der Hintergrund: Bis Mitte des Jahres konnte #liveline die benötigte Technik von einer Kirchengemeinde ausleihen. Diese Möglichkeit besteht inzwischen nicht mehr. Damit die Gottesdienste weiterhin regelmäßig ausgestrahlt werden können, hat das Team bereits eigene Kameras, Ton- und Lichttechnik angeschafft. Über eine Crowdfunding-Aktion auf “Betterplace.org” sollen nun 13.000 Euro zusammenkommen, um die Kosten zu refinanzieren.

Für die Kampagne wirbt das Team auch in einem Video-Clip auf YouTube und BibelTV.

Innovatives Projekt nachhaltig sichern

“Als Leiterin von #liveline trage ich die Verantwortung dafür, dass unser Projekt auch langfristig finanziell gut und nachhaltig aufgestellt ist”, erklärt Vanessa Poepping. “Gerade ein so innovatives und modernes Projekt wie #liveline braucht gutes und verlässliches Arbeitsmaterial – besonders für die vielen jungen Erwachsenen und Jugendlichen, die sich mit viel Herzblut engagieren.”

Eine Gemeinschaft über Grenzen hinweg

#liveline richtet sich an Menschen, die Gottesdienst unabhängig von Ort und Zeit erleben möchten. Die Übertragungen können live verfolgt und später erneut angesehen oder angehört werden. Damit erreicht das Format Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen – darunter auch Personen, die keinen regelmäßigen Zugang zu einer Gemeinde vor Ort haben.

“Bei uns haben gehörlose Menschen in ganz Deutschland die besondere Möglichkeit, regelmäßig Gottesdienste zu feiern, egal wo sie sich gerade aufhalten”, betont Gebärdensprachdolmetscherin Selina aus dem Gottesdienst-Team.

Glaube, Gemeinschaft und Verbindung

“#liveline trifft für mich den Zeitgeist“, sagt Vanessa Poepping. In einem schnelllebigen und komplexen Alltag wachse bei vielen Menschen das Bedürfnis nach Verbindung, Orientierung und Momenten, die guttun. So sieht es auch Pastor Heiko von Kiedrowski, der von Anfang an dabei ist: “Für mich ist #liveline genau das, was einen Gottesdienst ausmacht. Alle Generationen kommen zusammen – junge Menschen, alte Menschen und alles, was dazwischen ist. Und wir feiern zusammen über Grenzen hinweg als eine große Gemeinschaft.”

Zum Team gehören ebenfalls Menschen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Erfahrungen. Sie übernehmen Aufgaben in Kamera, Ton und Regie, musizieren, dolmetschen in Gebärdensprache oder kümmern sich um den Livestream. Viele junge Erwachsene engagieren sich im Projekt. Einige sammeln durch ihre Mitarbeit erste Erfahrungen im Medienbereich. So verbindet das Projekt digitale Teilhabe und ehrenamtliches Engagement.

Keine Konkurrenz, sondern Ergänzung

“Ich sehe #liveline nicht als Konkurrenz für Kirche vor Ort, sondern als notwendige zeitgemäße Ergänzung”, betont Vanessa Poepping. Besonders wertvoll sei, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer das Format nicht lediglich konsumieren, sondern sich durch unter anderem durch den Live-Chat mit der dahinterstehenden Gemeinschaft verbunden fühlen.

Viele Beiträge machen Großes möglich

Mit der Crowdfunding-Aktion möchte das Team nicht nur die bereits angeschaffte Technik finanzieren. Es geht auch darum, #liveline langfristig auf eine verlässliche Grundlage zu stellen und die regelmäßigen Gottesdienste zu sichern.

„#liveline ist für mich ein Projekt, das durch Gemeinschaft getragen wird und genau deshalb passt Crowdfunding so gut zu uns“, sagt Vanessa Poepping. „Wir hoffen, dass viele Menschen gemeinsam mit uns dazu beitragen, #liveline immer wieder zum Leuchten zu bringen – damit wir auch in Zukunft Menschen erreichen, berühren und miteinander verbinden können“, so die Pastorin.

Weitere Informationen zu #liveline und zur Crowdfunding-Aktion gibt es auf www.liveline.info sowie auf der Spenden-Seite.

Weitere Spendenmöglichkeiten:

Überweisung:

Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck Lauenburg
Stichwort "liveline" (wichtig!)
IBAN: DE51 2305 2750 0086 0400 29

Für eine Spendenbescheinigung bitte Adresse in den Verwendungszweck. Und Stichwort “liveline” nicht vergessen!

Spenden über PayPal:

paypal.me/livelinegottesdienst