Zwischen Campus, Kirche und Stadtgesellschaft: Propst besucht UKSH
Lübeck. Was hält eine Stadt zusammen und wer schafft die Orte, an denen Gemeinschaft entstehen kann? Darüber hat sich Lübecks Propst Oliver Erckens bei einem Besuch auf dem Campus des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in der Hansestadt mit Prof. Dr. Karl Klotz, Geschäftsführender Oberarzt, ausgetauscht.
Dabei ging es längst nicht nur um Universität und Klinikum. Klotz engagiert sich als Direktor der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit auch an vielen anderen Stellen für das gesellschaftliche Leben in Lübeck. „Von der Musikschule über viele Bildungsangebote für Familien bis hin zum Studentenwohnheim wird vieles abgedeckt, was wir auch im kirchlich-diakonischen Bereich sehr zu schätzen wissen“, sagte Oliver Erckens. Prof. Klotz kenne zudem „die besten und spannendsten Geschichten über das UKSH“ und sorge auch auf dem Campus für ein soziales Miteinander.
“Wir verfolgen ähnliche Ziele”
Im Gespräch zeigte sich, dass Kirche und Gemeinnützige trotz unterschiedlicher Strukturen an vielen Stellen ähnliche Ziele verfolgen. „Wir haben viele Felder angesprochen, in denen beide Institutionen gleichsinnig wirken“, sagte Prof. Karl Klotz. Gerade deshalb könne ein intensiverer Austausch für beide Seiten interessant sein: „Er kann Vorteile und neue Ideen bringen.“ Für Erckens und Klotz war das Treffen deshalb vor allem eines: der Auftakt, miteinander im Gespräch zu bleiben.