Lübeck-Lauenburg

Kirchenkreis-Synode verabschiedet Jahresabschluss 2024

Lübeck/Ratzeburg. Vor der Sommerpause ist die Synode des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg am Sonnabend, den 27. Juni 2026, noch einmal zusammengekommen. Bei 36 Grad Außentemperatur traf sich Gremium in digitaler Form. 

Digitale Synode bei 36 Grad 

“Die digitale Sitzung war an diesem Tag genau das richtige Format, um mit der Hitzebelastung zurechtzukommen”, so  Synoden-Präses Katrin Thomas. In gut zweieinhalb Stunden habe das Gremium die Tagesordnung fokussiert abgearbeitet. Anwesend waren 48 von 66 Mitgliedern, damit war die Synode voll beschlussfähig. 

Verabschiedung des Jahresabschlusses 2024

Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Jahresabschluss 2024, der einstimmig verabschiedet wurde. “Es gab einige Sach- und Verständnisfragen, ansonsten habe ich ein großes Vertrauen in die Arbeit der Finanzabteilung wahrgenommen", sagte Thomas. “Das Tim Gerdes als Leiter der Abteilung alles sehr übersichtlich präsentiert hat, war eine große Hilfe.”

“Die Zahlen sind zurzeit noch erfreulich, wir haben 2024 einen Überschuss, mit dem wir weiter Rücklagen aufbauen können". Dies sei von großer Bedeutung, da die finanzielle Belastung im Kirchenkreis weiter steigen werde. Grund dafür sind die sinkenden Mitgliederzahlen, Instandhaltung von Gebäuden und Investitionen in den Klimaschutz. 

Der Abschluss für 2025 ist für September vorgesehen. 

Einblick in laufende Prozesse und Projekte

Darüber hinaus ließ sich die Synode über den Stand laufender Projekte informieren. Unter anderem lieferte Rüdiger Respondek Einblicke in die Arbeit des Zukunftsausschusses und seiner einzelnen Arbeitsgruppen, die sich mit den unterschiedlichen Themenfeldern der Veränderungsprozesse im Kirchenkreis befassen.

“Wir haben einen Überblick über die Projekte bekommen und sind nun alle informiert, wie unsere inhaltliche Weiterentwicklung läuft”, so Katrin Thomas. 

Weitere Themen waren u.a. der Bericht aus dem Klima- und Nachhaltigkeitsausschuss, das Präventionskonzept der Synode sowie die Umbenennung des Pfarrsprengels Breitenfelde, Mölln, Gudow. 

"Wir sehen jetzt genauer, wofür wir uns in den nächsten Synoden mehr Zeit nehmen müssen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Veränderungsprozess auf allen Ebenen läuft und wir mit vielem bereits ‘im Flow’ sind, so Synoden-Präsens Thomas.